Nach dem Aus des Combi-Marktes wird ein Rewe-Markt in die leerstehende Immobilie einziehen.
„Der Umbau des ehemaligen Combi-Marktes beginnt voraussichtlich im Februar; die Eröffnung des Rewe-Marktes ist für Sommer 2026 geplant“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage des STADTTEIL-KURIER weiter.
Bestätigt wurde die Nachnutzung durch REWE ab Sommer 2026 von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (SUKW) und der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (SWHT). Das Wirtschaftsressort begrüßt ausdrücklich diese Nachnutzung, da dadurch die Nahversorgung an diesem Standort im Vollsortiment fortgesetzt werden wird.
Der Senat hat heute (Dienstag, 3. Februar 2026) beschlossen, das Verbot von Waffen und Messern in Bremen deutlich auszuweiten. Ziel der neuen Regelungen ist es, die Sicherheit am Hauptbahnhof und im öffentlichen Personennahverkehr spürbar zu verbessern.
Ganztägiges Verbot im Bahnhofsgebäude
Neu einbezogen werden das Bahnhofsgebäude selbst, der Willy-Brandt-Platz sowie die Bereiche Richtweg und Contrescarpe. Im Bahnhofsgebäude gilt das Verbot künftig ganztägig.
Waffen- und Messerverbot erstmals im gesamten ÖPNV
Erstmals gilt das Waffen- und Messerverbot auch landesweit im öffentlichen Personennahverkehr – und zwar rund um die Uhr in allen Bussen, Bahnen, Straßenbahnen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen. Taxen sind von der Regelung nicht erfasst. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Verbotenerweise geführte Waffen und Messer können eingezogen werden.
Erddeich wurde ausgebaut und um 80 Zentimeter erhöht
In enger Zusammenarbeit haben der Bremische Deichverband am linken Weserufer und die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft den Deich in Rablinghausen auf einer Strecke von 1,8 Kilometern ausgebaut und erhöht. Die Maßnahme wurde im Rahmen der Umsetzung des ‚Generalplans Küstenschutz‘ erfolgreich umgesetzt und am Freitag, 23. Januar 2026, von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Henrike Müller, dem Deichhauptmann Ralf Hagens und der Beiratssprecherin Edith Wangenheim feierlich eröffnet.
Der umgebaute Abschnitt erstreckt sich über eine Gesamtlänge von gut 1,80 Kilometer von der Straße Zum Lankenauer Höft über den Rablinghauser Deich und den Westerdeich. Unter anderem wurde die etwa 1.000 Meter lange Spundwand durch einen Erddeich ersetzt und der bereits vorhandene Erddeich auf rund 800 Meter Länge ausgebaut. Das war notwendig, weil der bisherige Hochwasserschutz nach dem länderübergreifenden Ausbauprogramm ‚Generalplan Küstenschutz‘ an einigen Stellen eine Fehlhöhe von 80 Zentimetern aufwies, also 80 Zentimeter zu niedrig war, sogenanntes Unterbestick. Die Erhöhung als Klimaanpassungsmaßnahme gleicht diese Fehlhöhe aus und berücksichtigt in der Planung und Örtlichkeit den Anstieg des Meeresspiegels vor dem Hintergrund der Klimakrise, sodass der Deich falls nötig um weitere 75 Zentimeter erhöht werden kann.
Foto: Umweltressort
Dreijährige Bauzeit
Nach den Planungsphasen und dem Genehmigungsverfahren in Trägerschaft des Deichverbandes folgten ab 2022 bauvorbereitende Maßnahmen, wie der Rückbau von mehr als 50 Kleingartenparzellen. Für den neuen Erddeich war eine Verbreiterung der Deichanlage in das Deichvorland notwendig. Diese Art Deich ist bautechnisch leichter zu erhöhen und effizient. Die Erdbauarbeiten starteten im Jahr 2023 und konnten innerhalb der geplanten Bauzeit im Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei wurden zunächst insgesamt gut zwei Kilometer Baustraße hergestellt, um die rund 75.000 Kubikmeter Deichbaustoffe anliefern und vor Ort einbauen zu können.
Die Verwendung von Baggergut aus der Hafenunterhaltung stellt eine besonders nachhaltige Kreislauf-Lösung dar, da sie einen ressourcenschonenden Bodenschutz ermöglicht.
Aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz investieren das Land Bremen und die Bundesrepublik Deutschland rund 10,2 Millionen Euro über den ‚Generalplan Küstenschutz‘ – Teil 1 in den Deichbau in Rablinghausen. Das Ressort der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft erarbeitete mit dem Land Niedersachsen den gemeinsamen ‚Generalplan Küstenschutz‘ sowie das daraus resultierende Bauprogramm. In der Umsetzung der Projekte nimmt es die Funktion als Genehmigungs- und Zuwendungsbehörde wahr und stellt die entsprechenden Finanzmittel bereit.
Bürgerinnen und Bürger aus der Neustadt diskutieren mit Verwaltung über Maßnahmen
Rund 350 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 14. Januar 2026 an der Dialogveranstaltung „Parken in Quartieren“ des Verkehrsressorts in der Bremer Shakespeare Company teil, die sich dem Pilotprojekt in der Neustadt widmete. Das große Interesse zeigte deutlich: Die Neuordnung des Parkens in Bremen bewegt viele Menschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene und ausführliche Austausch über Lösungen und Perspektiven für ein zukunftsfähiges und stadtteilgerechtes Parkraummanagement in Bremen.
Auch Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Menschen sich aktiv an der Gestaltung ihres Wohnumfelds beteiligen möchten. Das konstruktive Miteinander und die vielen konkreten Vorschläge aus den Quartieren sind eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit und den gemeinsamen Austausch zwischen den Anwohnenden und der Verwaltung“.
Der Beirat Neustadt hat beschlossen eine der Planstraßen im Kornquartier nach Ada Halenza (Caroline Magda Koch, geb. Halenza, 1900-1990) zu benennen. Eine Bremer Schriftstellerin, die unter anderem in der Bremer Mundart Missingsch schrieb.
1964 Weihnachtsfeier im Kindergarten Kohlhökerstraße 15
Im Vorwort zu „Das große Ada Halenza-Buch“ schreibt Herrmann Gutmann über sie:
Nach dem Tode ihres Mannes im Jahr 1956 war Ada Halenza zu ihrer Schwägerin Gunhild in die Stadt gezogen. Dort hatte sie eine Aufgabe in deren Kindergarten gefunden.
Ada war die Lieblingstante aller Kinder.
und weiter:
Ada war eine Ostertorsche mit französischem Blut in den Adern. Einer ihrer Urgroßväter stammte aus der Provence.
Combi schließt und noch weiß niemand, wie es weitergehen wird. Kommt ein neuer Supermarkt? Bleibt das Gebäude erst einmal leer? oder Wird das Gebäude abgerissen?
Die SPD im Beirat Neustadt hat dazu einen Beschluss für die Beiratssitzung am 4. Dezember 2025 vorbereitet, in dem der Erhalt der wohnortnahen Versorgung an dieser Stelle gefordert wird.
Ein leuchtendes Neustädter Original – Dieses Jahr mit umgedrehtem Streckenverlauf!
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und … Piepe Leuchten! Am Freitag, den 14. November geht der traditionelle Neustädter Laternenumzug in eine neue Runde. Und zwar mit umgekehrter Route. Treffpunkt ist in diesem Jahr ab 16 Uhr an der Piepe, in unmittelbarer Nähe der Haltestelle Rotes-Kreuz-Krankenhaus. Ab 16:30 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung, entlang der Kleinen Weser geht es zum Werdersee. Am dortigen Kiosk neben dem Deichschart angekommen, findet der feierliche Abschluss bei heißen Getränken, Snacks und einer lauten, bunten Feuershow statt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Bremer Ukulelenorchester, dem Chor Neue Pop und dem Bremer Kneipenchor. Polizei, Feuerwehr und Johanniter öffnen zudem ihre Einsatzfahrzeuge zur Besichtigung für alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher.
Die Inge Katz Schule veranstaltet am 13. November 2025 einen Tag der Demokratie. Die Berufsbildende Schule für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft hat dafür mehr als 50, hauptsächlich externe, Workshops für die mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Einer der Höhepunkt wird das Grußwort der Namensgeberin der Schule sein, das als Video gezeigt wird: Inge Berger (geborene Katz) ist Überlebende des Holocausts und mittlerweile 101 Jahre alt. Heute lebt sie in New York.
Foto: Inge-Katz-Schule
Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles freut sich über das Engagement der Schule: „Demokratie lebt davon, dass wir sie gemeinsam gestalten – im Großen wie im Kleinen. Ich finde es großartig, dass sich die Schülerinnen und Schüler heute so vielfältig mit diesem Thema auseinandersetzen. Wer Demokratie erlebt, versteht ihren Wert – und trägt sie weiter in den Alltag.“
Am Freitag, 7. November 2025, ab 9 Uhr, wird die Wilhelm-Kaisen-Brücke vollständig für den Verkehr gesperrt. Das gilt auch für den Fuß- und Radweg auf der stadtauswärtigen, westlichen Seite. Radfahrende sowie Passantinnen und Passanten können die Brücke in dieser Zeit auf der stadteinwärtigen, östlichen Seite überqueren. Nach dem Einbringen des Betons werden am Wochenende beide Seiten wieder für den Fuß- und Radverkehr offen sein.
Der Verkehr wird für die Dauer der Arbeiten bis zu den frühen Morgenstunden des Montags, 10. November 2025, über die Bürgermeister-Smidt-Brücke umgeleitet. Entsprechende Umleitungsbeschilderungen werden rechtzeitig aufgestellt.
Während der Betonagearbeiten steht im oben genannten Zeitraum keine Straßenbahnverbindung über die Weser zur Verfügung.
Der Bundesrat hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte am 17. Oktober 2025 zum Präsidenten der Länderkammer gewählt. Er übernimmt das Amt am 1. November 2025 von der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger. Höhepunkt der Bundesratspräsidentschaft wird die Feier zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2026 im Land Bremen sein.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Die Bremer Bundesratspräsidentschaft steht unter dem Motto ‚VIELE STÄRKEN – EIN LAND‘. Gemeinsam sind wir stark und haben viel zu bieten – das wollen wir im Schulterschluss mit den anderen Bundesländern im kommenden Jahr zeigen und leben. Wir wollen die Vorzüge, die Besonderheiten und die Stärken unseres Zwei-Städte-Staates in den Vordergrund stellen. Das Land Bremen steht exemplarisch für das, was den Föderalismus lebendig macht. Vielfalt der Wege, Respekt vor Unterschiedlichkeiten, Schwung durch Innovationen und ein solidarisches Miteinander. Bremen und Bremerhaven zeigen, dass gesellschaftlicher Fortschritt nicht von der Größe abhängt, sondern von Ideen, Haltung und Gestaltungswillen. Als Zwei-Städte-Staat mit starker industrieller Tradition, exzellenter Wissenschaft, wachsender Innovationskraft und einem jungen, dynamischen Gemeinwesen versteht sich Bremen als Modell für den technologischen und gesellschaftlichen Wandel, der das ganze Land bewegt.“
Von der Einschulung bis zur Oberschule: Der Kaisen Campus in Huckelriede als altersübergreifender Lernort ist ein Vierteljahr früher als geplant fertiggestellt worden. Am 10. Oktober 2025 erfolgte im Beisein von Finanzsenator Björn Fecker die symbolische Schlüsselübergabe für das insgesamt knapp 62 Millionen Euro teure Bauprojekt an Claudia von Zmuda, Leiterin der Helene-Kaisen-Grundschule, und Oliver Seipke, Leiter der Wilhelm-Kaisen-Oberschule. Neben dem Neubau der dreizügigen Ganztagsgrundschule für rund 300 Kinder wurde auf dem Campus-Areal an der Valckenburghstraße ein Gemeinschaftshaus mit Kochküche und Mensa realisiert, das künftig auch als Veranstaltungsort für den Stadtteil dient. Außerdem wurde die bestehende Oberschule am Standort erweitert, als teilgebundene Ganztagsschule ist sie künftig sechs- statt vierzügig. Nicht zuletzt rundet der Neubau einer Zweifeld-Turnhalle als Ersatz für die alte Sporthalle das Ensemble ab. Die Freifläche zwischen den Neu- und Bestandsbauten bildet den gemeinsamen Campus, die Sport- und Aufenthaltsangebote können am Nachmittag auch außerhalb der Schulzeiten genutzt werden.
Bildungssenator Mark Rackles: „Mit dem Kaisen Campus reagieren wir auf die gestiegenen Kinderzahlen in Bremen. Der Campus bietet moderne Lernräume, Mensa und eine Sporthalle für mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler und wird damit zu einem wichtigen Ort der Begegnung im Quartier. Besonders gelungen finde ich dabei, dass die geschützten Freiflächen über die Schulzeit hinaus genutzt werden können. Genau solche Schulen brauchen wir in Bremen.“