Ertüchtigung der Wilhelm-Kaisen-Brücke ist beendet

Baumaßnahme störungsfrei verlaufen | Vorzeitiger Abschluss möglich

Trotz der widrigen Witterung zu Beginn des Jahres konnte nun die Baumaßnahme im Inneren der Wilhelm-Kaisen-Brücke überpünktlich abgeschlossen werden.

Die war notwendig, da die 1961 errichtete Spannbetonbrücke seinerzeit von beiden Uferseiten der Weser zur Flussmitte aufeinander zugebaut wurde. Aufgrund des Alters der Brücke und der stetig steigenden Verkehrslasten kam es an der Bauwerksmitte – wo die beiden Brückenenden aufeinandertreffen – zu einer besonders starken Belastung, so dass die Tragfähigkeit der Brücke erhöht werden musste.

Es wurden Erkenntnisse hinsichtlich der Restnutzungsdauer des Bauwerkes gewonnen. So ist die Aufhebung der allgemeinen Gewichtsbeschränkung, die Aufhebung des Abstands- und Begegnungsverbots für den ÖPNV sowie die Erhöhung der Taktfrequenz der Straßenbahn-Fahrzeuge auf der Brücke ab Mitte April wieder möglich. Die Geschwindigkeit ist für alle Verkehre auf 30 km/h begrenzt und in der Nebenspur gilt weiterhin ein Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht in Fahrtrichtung Neustadt.

Quelle: Senatspressestelle

Ab dem 15. März 2026 gilt wieder Anleinpflicht für Hunde

Ab dem 15. März beginnt die Brut- und Setzzeit. Bis zum 15. Juli gilt dann außerhalb des bebauten Stadtgebiets die Anleinpflicht für Hunde. In diesen Wochen bringen viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt – und der braucht besonderen Schutz.

Rehkitze, Bodenbrüter und andere Jungtiere retten sich bei Gefahr nicht durch Flucht – sie ducken sich ins Gras und verharren regungslos. Für freilaufende Hunde sind sie dadurch kaum zu sehen. Schon ein kurzes Aufscheuchen kann für die kleinen Tiere schwerwiegende Folgen haben.

Die Anleinpflicht gilt auf Äckern, Wiesen und Feldwegen, in größeren Baumbeständen sowie auf Deichen außerhalb des bebauten Stadtgebiets – etwa in der Hemelinger Marsch. Das ganze Jahr über besteht Anleinpflicht in Fußgängerzonen, Garten-, Park- und Grünanlagen wie dem Bürgerpark, den Wallanlagen oder am Osterdeich sowie in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten wie dem Hollerland, den Blockland-Burgdammer Wiesen, dem Werderland und den Borgfelder Wümmewiesen.

Wer einen Hund hat, trägt Verantwortung – auch für die Natur. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer leisten mit dem Anleinen in dieser sensiblen Zeit einen konkreten Beitrag zum Schutz der heimischen Tierwelt.A

Quelle: Senatspressestelle

Bürgermeister-Smidt-Brücke: Frei für Straßenbahnen ab 13. April

Gute Nachrichten für die Mobilität der Menschen in Bremen: Nach dem erfolgreichem Belastungsversuch und der Auswertung der Messdaten wird die Bürgermeister-Smidt-Brücke ab Montag, 13. April 2026, wieder von Straßenbahnen befahren. Die BSAG bereitet aktuell die betriebliche Umsetzung vor, sodass die Linien 1 und N1 nach 18 Monaten Unterbrechung wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke geführt werden können.

Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal begrüßt die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs: „Die Bürgermeister-Smidt-Brücke ist eine zentrale Achse für den öffentlichen Nahverkehr über die Weser. Mit der Freigabe für die Straßenbahnen ab dem 13. April verbessern wir das Angebot für viele Fahrgäste, die täglich zwischen Neustadt und Stadtmitte unterwegs sind.“

Quelle: Pressestelle des Senats

Rewe folgt auf Combi

Nach dem Aus des Combi-Marktes wird ein Rewe-Markt in die leerstehende Immobilie einziehen.

„Der Umbau des ehemaligen Combi-Marktes beginnt voraussichtlich im Februar; die Eröffnung des Rewe-Marktes ist für Sommer 2026 geplant“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage des STADTTEIL-KURIER weiter.

Quelle: Stadtteil-Kurier Links der Weser vom 19. Januar 2026

Bestätigt wurde die Nachnutzung durch REWE ab Sommer 2026 von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (SUKW) und der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (SWHT). Das Wirtschaftsressort begrüßt ausdrücklich diese Nachnutzung, da dadurch die Nahversorgung an diesem Standort im Vollsortiment fortgesetzt werden wird.

Quelle: Protokoll des Beirats Neustadt am 29. Januar 2026

Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof und im ÖPNV wird ausgeweitet

Der Senat hat heute (Dienstag, 3. Februar 2026) beschlossen, das Verbot von Waffen und Messern in Bremen deutlich auszuweiten. Ziel der neuen Regelungen ist es, die Sicherheit am Hauptbahnhof und im öffentlichen Personennahverkehr spürbar zu verbessern.

Ganztägiges Verbot im Bahnhofsgebäude

Neu einbezogen werden das Bahnhofsgebäude selbst, der Willy-Brandt-Platz sowie die Bereiche Richtweg und Contrescarpe. Im Bahnhofsgebäude gilt das Verbot künftig ganztägig.

Waffen- und Messerverbot erstmals im gesamten ÖPNV

Erstmals gilt das Waffen- und Messerverbot auch landesweit im öffentlichen Personennahverkehr – und zwar rund um die Uhr in allen Bussen, Bahnen, Straßenbahnen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen. Taxen sind von der Regelung nicht erfasst. 
Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Verbotenerweise geführte Waffen und Messer können eingezogen werden.

Quelle: Senatspressestelle

Hochwasserschutzanlage Rablinghausen nach Umbau eröffnet

Erddeich wurde ausgebaut und um 80 Zentimeter erhöht

In enger Zusammenarbeit haben der Bremische Deichverband am linken Weserufer und die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft den Deich in Rablinghausen auf einer Strecke von 1,8 Kilometern ausgebaut und erhöht. Die Maßnahme wurde im Rahmen der Umsetzung des ‚Generalplans Küstenschutz‘ erfolgreich umgesetzt und am Freitag, 23. Januar 2026, von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Henrike Müller, dem Deichhauptmann Ralf Hagens und der Beiratssprecherin Edith Wangenheim feierlich eröffnet.

Der umgebaute Abschnitt erstreckt sich über eine Gesamtlänge von gut 1,80 Kilometer von der Straße Zum Lankenauer Höft über den Rablinghauser Deich und den Westerdeich. Unter anderem wurde die etwa 1.000 Meter lange Spundwand durch einen Erddeich ersetzt und der bereits vorhandene Erddeich auf rund 800 Meter Länge ausgebaut. Das war notwendig, weil der bisherige Hochwasserschutz nach dem länderübergreifenden Ausbauprogramm ‚Generalplan Küstenschutz‘ an einigen Stellen eine Fehlhöhe von 80 Zentimetern aufwies, also 80 Zentimeter zu niedrig war, sogenanntes Unterbestick. Die Erhöhung als Klimaanpassungsmaßnahme gleicht diese Fehlhöhe aus und berücksichtigt in der Planung und Örtlichkeit den Anstieg des Meeresspiegels vor dem Hintergrund der Klimakrise, sodass der Deich falls nötig um weitere 75 Zentimeter erhöht werden kann.

Foto: Umweltressort

Dreijährige Bauzeit

Nach den Planungsphasen und dem Genehmigungsverfahren in Trägerschaft des Deichverbandes folgten ab 2022 bauvorbereitende Maßnahmen, wie der Rückbau von mehr als 50 Kleingartenparzellen. Für den neuen Erddeich war eine Verbreiterung der Deichanlage in das Deichvorland notwendig. Diese Art Deich ist bautechnisch leichter zu erhöhen und effizient. Die Erdbauarbeiten starteten im Jahr 2023 und konnten innerhalb der geplanten Bauzeit im Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei wurden zunächst insgesamt gut zwei Kilometer Baustraße hergestellt, um die rund 75.000 Kubikmeter Deichbaustoffe anliefern und vor Ort einbauen zu können. 

Die Verwendung von Baggergut aus der Hafenunterhaltung stellt eine besonders nachhaltige Kreislauf-Lösung dar, da sie einen ressourcenschonenden Bodenschutz ermöglicht.

Aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz investieren das Land Bremen und die Bundesrepublik Deutschland rund 10,2 Millionen Euro über den ‚Generalplan Küstenschutz‘ – Teil 1 in den Deichbau in Rablinghausen. Das Ressort der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft erarbeitete mit dem Land Niedersachsen den gemeinsamen ‚Generalplan Küstenschutz‘ sowie das daraus resultierende Bauprogramm. In der Umsetzung der Projekte nimmt es die Funktion als Genehmigungs- und Zuwendungsbehörde wahr und stellt die entsprechenden Finanzmittel bereit.

Quelle: Senatspressestelle

vgl. Weser-Report vom 31. Januar 2026

Großes Interesse am Dialog „Parken in Quartieren“

Bürgerinnen und Bürger aus der Neustadt diskutieren mit Verwaltung über Maßnahmen

Rund 350 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 14. Januar 2026 an der Dialogveranstaltung „Parken in Quartieren“ des Verkehrsressorts in der Bremer Shakespeare Company teil, die sich dem Pilotprojekt in der Neustadt widmete. Das große Interesse zeigte deutlich: Die Neuordnung des Parkens in Bremen bewegt viele Menschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene und ausführliche Austausch über Lösungen und Perspektiven für ein zukunftsfähiges und stadtteilgerechtes Parkraummanagement in Bremen. 

Auch Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Menschen sich aktiv an der Gestaltung ihres Wohnumfelds beteiligen möchten. Das konstruktive Miteinander und die vielen konkreten Vorschläge aus den Quartieren sind eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit und den gemeinsamen Austausch zwischen den Anwohnenden und der Verwaltung“.

Quelle: Senatspressestelle

Ada-Halenza-Weg im Kornquartier

Der Beirat Neustadt hat beschlossen eine der Planstraßen im Kornquartier nach Ada Halenza (Caroline Magda Koch, geb. Halenza, 1900-1990) zu benennen. Eine Bremer Schriftstellerin, die unter anderem in der Bremer Mundart Missingsch schrieb.

1964 Weihnachtsfeier im Kindergarten Kohlhökerstraße 15

Im Vorwort zu „Das große Ada Halenza-Buch“ schreibt Herrmann Gutmann über sie:

Nach dem Tode ihres Mannes im Jahr 1956 war Ada Halenza zu ihrer Schwägerin Gunhild in die Stadt gezogen. Dort hatte sie eine Aufgabe in deren Kindergarten gefunden.

Ada war die Lieblingstante aller Kinder.

und weiter:

Ada war eine Ostertorsche mit französischem Blut in den Adern. Einer ihrer Urgroßväter stammte aus der Provence.

Combi schließt im Dezember 2025

Combi schließt und noch weiß niemand, wie es weitergehen wird. Kommt ein neuer Supermarkt? Bleibt das Gebäude erst einmal leer? oder Wird das Gebäude abgerissen?

Die SPD im Beirat Neustadt hat dazu einen Beschluss für die Beiratssitzung am 4. Dezember 2025 vorbereitet, in dem der Erhalt der wohnortnahen Versorgung an dieser Stelle gefordert wird.

Foto: Jens Oppermann

Das letzte WiN-Forum Huckelriede

Die Förderung aus dem Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN) für Huckelriede läuft in diesem Jahr aus. Bereits in diesem Jahr waren die Mittel für das Auslaufen des WiN-Projekts um 50% gekürzt worden.

Der Quartiersmanager, Marc Vobker, wird nicht mehr weiterbeschäftigt und die Koordinierungsaufgaben sollen vom Quartierszentrum in reduziertem Umfang fortgeführt werden.

Beim letzten WiN-Forum am 19. November 2025 wurde Marc Vobker von den zahlreich erschienen Hukelrieder*innen herzlich verabschiedet.

Piepeleuchten 2025

Ein leuchtendes Neustädter Original – Dieses Jahr mit umgedrehtem Streckenverlauf!

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und … Piepe Leuchten! Am Freitag, den 14. November geht der traditionelle Neustädter Laternenumzug in eine neue Runde. Und zwar mit umgekehrter Route. Treffpunkt ist in diesem Jahr ab 16 Uhr an der Piepe, in unmittelbarer Nähe der Haltestelle Rotes-Kreuz-Krankenhaus. Ab 16:30 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung, entlang der Kleinen Weser geht es zum Werdersee. Am dortigen Kiosk neben dem Deichschart angekommen, findet der feierliche Abschluss bei heißen Getränken, Snacks und einer lauten, bunten Feuershow statt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Bremer Ukulelenorchester, dem Chor Neue Pop und dem Bremer Kneipenchor. Polizei, Feuerwehr und Johanniter öffnen zudem ihre Einsatzfahrzeuge zur Besichtigung für alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher.

Quelle: Stadtteilmanagement Neustadt

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