Rehlinger übergibt Staffelstab der Bundesratspräsidentschaft an Bovenschulte

Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger hat am 3. Oktober 2025 in Saarbrücken den Staffelstab der Bundesratspräsidentschaft an ihren designierten Nachfolger, den Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte, übergeben. Die symbolische Amtsübergabe ist ein Höhepunkt des Bürgerfests zum Tag der Deutschen Einheit, das noch bis Samstag gefeiert wird.
Mit der Staffelstabübergabe stellte sich Bovenschulte als nächster Bundesratspräsident im Festpavillon des Bundesrates auf dem Einheitsfest der Öffentlichkeit vor. 
Quelle: Senatspressestelle

Bremer Senatswein 2025 ist gelesen 

Bremer Senatswein 2025 ist gelesenIm „Bremer Weinberg“, mitten im Erdener Treppchen an der Mosel gelegen, wurden am 20. September 2025 bei herrlichem Sonnenschein die Trauben des 2025-er Jahrgangs des Bremer Senatsweines gelesen. Längst eine gute Tradition ist die aktive Unterstützung aus der Hansestadt: Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling, war zum zweiten Mal dabei, gemeinsam mit einem Team des Bremer Martinshofes sowie Ratskellermeister Frederik Janus hat sie tatkräftig bei den Arbeiten im Weinberg geholfen. 
Bei der diesjährigen Lese in der Steillage waren die Sinne der Lesehelfenden besonders gefordert. „Einige Beeren waren schon sehr reif, da haben wir genau hingeschaut, gerochen und auch mal die eine oder andere Traube probiert, um nur die besten auf die Kelter zu geben“, sagt Frederik Janus. Die Sorgfalt hat sich gelohnt: „Der Most hat ein Gewicht von 90 Grad Oechsle. Es deutet alles darauf hin, dass es ein etwas kräftigerer und stoffigerer Jahrgang wird als im Vorjahr“, so Janus. 

Hintergrund

Seit 2012 werden mit dem Bremer Senatswein in Erden an der Mosel ganz besondere Weine für Bremen produziert und spezielle Projekte in Zusammenarbeit mit Menschen mit Handicap auf den Weg gebracht, entstanden ist so unter anderem ein Skulpturenwanderweg durch die Weinberge.
Der Bremer Ratskeller und Martinshof sind zwei echte Bremer Institutionen, sie haben einen festen Platz in den Herzen der Bremerinnen und Bremer. Wenn beide Einrichtungen zusammenarbeiten kommt dabei ein weiteres Spitzenprodukt heraus: Bremer Senatswein. Der wächst am „Bremer Weinberg“, an den Steilhängen des „Erdener Treppchen“ in Erden an der Mosel. Beschäftigte des Martinshofes arbeiten in jedem Jahr im Weinberg, helfen dem Winzer bei der Weinlese oder bei der Pflege der Rebstöcke. Aus den Trauben wird dann ein bei Weinkennern und Weinsammelnden hoch geschätzter Riesling, der in limitierter Auflage verkauft wird.
Quelle: Senatspressestelle

Der 5. Bremer Buchhandlungspreis geht an die Buchhandlung Buntentor

Zum Auftakt des Festivals „Bremen liest“, das sich in diesem Jahr über 20 Veranstaltungsorte erstreckt, wurde zum fünften Mal der Bremer Buchhandlungspreis vergeben. Am 2. September 2025 überreichte Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte der erfolgreichen Buchhandlung Buntentor im Kaminsaal des Bremer Rathauses den ersten Preis.

Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält in diesem Jahr Sven Odens, Inhaber der Buchhandlung Buntentor in der Bremer Neustadt. Odens bietet zusammen mit seinem Team seit fast zehn Jahren ein anspruchsvolles und wohl ausgewähltes Sortiment in der Bremer Neustadt an. Als weitere Auszeichnungskriterien hob die Jury die besondere Ladengestaltung, ihre Verankerung im Stadtteil sowie den Einsatz der Buchhandlung für die Leseförderung hervor: „Dieser Einsatz für das Buch in seinem Kiez ist beispielhaft.“
Quelle: Pressestelle des Senats

Belastungstests auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke

Am Sonntag, 31. August 2025 wird das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) gemeinsam mit der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Bremen die angekündigten Belastungstests auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke durchführen. Ziel ist die Wiederzulassung des Straßenbahnverkehrs auf dem Bauwerk. Es wird mit geringen verkehrlichen Belastungen geplant.

Quelle: Senatspressestelle

„Wochen der Senioren-Begegnungszentren“ bis zum 29. August

Die 30 Senioren-Treffs und Begegnungszentren in Bremen bieten älteren Menschen, die Lust haben, gemeinsam mit anderen etwas zu unternehmen, ein vielfältiges Angebot. Wie groß die Bandbreite der Veranstaltungen ist, zeigen die „Wochen der Senioren-Begegnungszentren“, bei der die verschiedenen Einrichtungen bis Freitag, 29. August 2025, ihre Türen öffnen und alle Interessierten einladen, an den insgesamt mehr als 150 Veranstaltungen teilzunehmen.

Programm als PDF

Quelle: Senatspressestelle

Arbeiten an der Wilhelm-Kaisen-Brücke starten 

Wie bereits Mitte Juli bekannt gegeben wurde, starten ab nächstem Montag (18. August 2025) die Arbeiten an der Weserquerung zwischen Domsheide und Franziuseck: Um die Wilhelm-Kaisen-Brücke zu verstärken, werden Spannglieder in den Hohlkästen des Bauwerks eingebracht, die an 16 neu herzustellenden, sogenannten Ankerblöcken fixiert werden. Diese Spannkonstruktionen ermöglichen das Anziehen der Spannglieder, so dass der Überbau vorgespannt wird und sich die Tragfähigkeit erhöht.

Quelle: Senatspressestelle

Altenhilfe: Neues Konzept fördert Selbstbestimmung und Lebensqualität

Ältere Menschen in allen Bremer Quartieren gut zu versorgen und ihnen Unterstützung zu bieten, damit sie im Alltag gut und selbstständig zurechtkommen, ist das Ziel der aufsuchenden Altenhilfe der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration. Diese Angebote werden nun neu strukturiert, um Seniorinnen und Senioren künftig noch bedarfsgerechter und nachhaltiger zu erreichen.

„Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger verdienen es, aktiv und selbstbestimmt ihren Alltag zu gestalten. Sie sollen so lange wie möglich in Würde in ihrer gewohnten Umgebung leben können“, sagte Senatorin Dr. Claudia Schilling. Ein besonderes Augenmerk des neuen Konzepts liege auf Menschen, die bisher nicht im gewünschten Maß Zugang zu den Hilfsangeboten gefunden haben sowie Personen mit komplexen Bedürfnislagen und Bremerinnen und Bremern mit Migrationshintergrund. „Hier werden wir Lücken schließen und die Unterstützung für vulnerable und isolierte Menschen deutlich verbessern“, betonte die Senatorin.

Kern des neuen Konzepts sind die seit Jahrzehnten bewährten Dienstleistungszentren. Über sie sollen künftig stadtweit ältere Menschen Zugang zu aufsuchenden Angeboten erhalten, die bislang als Pilotprojekte (Aufsuchende Altenarbeit plus/Präventive Hausbesuche) in einigen Quartieren angeboten wurden.

Eine weitere neue Komponente ist der Brief der Sozialsenatorin an alle Bremerinnen und Bremer zum 80. Geburtstag. Der Geburtstagsbrief verbindet allgemeine Informationen über die Angebote der Altenhilfe mit einem Besuchsangebot durch Fachkräfte. Über diesen Besuch kann bei Bedarf konkrete Unterstützung vermittelt werden. 

Zeitplan und Kosten

Starten sollen die Angebote in der neuen Struktur ab Dezember 2025, zunächst mit einer zweijährigen Probephase, nach deren Ablauf unter anderem hinsichtlich erreichter Zielgruppen und Bedarfe evaluiert wird. Für das Angebot sind für die Stadtgemeinde Bremen jährlich rund 434.000 Euro kalkuliert. Dies entspricht der Höhe der bisherigen Mittel für die aufsuchende Altenarbeit.

Quelle: Senatspressestelle

Kleine Weser: Sport auf dem Wasser wird wieder möglich

Die Sperrung des Werdersees und der Kleinen Weser außerhalb der offiziellen Badezone wegen der Wasserpest hat für eine Vielzahl von Wassersportlerinnen und –sportlern einen großen Einschnitt bedeutet. Die senatorischen Behörden für Umwelt, Klima und Wissenschaft sowie für Inneres und Sport haben nun Abhilfe geschaffen. Ein Teil der Kleinen Weser ist ab Donnerstag, 31. Juli 2025, für Wassersport mit Rettungsweste wieder erlaubt – Schwimmen bleibt weiterhin ausschließlich in der Badezone erlaubt.

Quelle: Senatspressestelle

„Quartierszentren sind Orte des Ankommens“ Sozialsenatorin Schilling würdigt Einrichtungen als unverzichtbar für Integration

„Quartierszentren sind Orte des Ankommens, Mitgestaltens und Miteinanders. Gerade für zugewanderte Menschen und Geflüchtete sind diese niedrigschwelligen Angebote unverzichtbar“, sagte Senatorin Schilling. „Sie bieten nicht nur Orientierung, sondern schaffen Begegnung und ermöglichen Teilhabe, mitten im Quartier, da wo die Menschen leben.“

Die Gespräche mit Mitarbeitenden und Nutzerinnen und Nutzern, die die Senatorin vor Ort führte, zeigten: Diese Einrichtungen seien häufig eine erste Anlaufstelle für Ratsuchende, sagte Schilling. „Sie helfen, die richtige Unterstützung zu finden, begleiten bei Alltagsfragen oder vermitteln weiter.“ Gleichzeitig seien Quartiers- und andere Treffs Orte, an denen sich Nachbarinnen und Nachbarn einbringen – sei es mit ehrenamtlicher Arbeit, im Kinderferienprogramm oder in Sprachcafés. Schilling: „Dass sich viele ehemalige Besucherinnen und Besucher heute selbst als Helferinnen und Helfer engagieren, freut mich.“ 

Quelle: Senatspressestelle

„Jüdisches Leben muss sicher und sichtbar sein“

Senat und Jüdische Gemeinde reagieren auf antisemitische Tendenzen 

Die Jüdische Gemeinde im Land Bremen und der Senat sind am 3. Juli 2025 zu einem Meinungsaustausch zusammengekommen. Zentrales Thema war die Situation – insbesondere die Sicherheit – von Jüdinnen und Juden im Land Bremen seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und der folgenden militärischen Auseinandersetzung in Gaza sowie aktuell mit Iran. Der Senat bekannte sich in dem Zusammenhang ausdrücklich zum Schutz jüdischer Personen und gegen jede Form antisemitischer Gewalttaten, Bedrohungen oder Anfeindungen. Wachsende antisemitische Tendenzen gefährden die Sicherheit von Jüdinnen und Juden. Sie sind zugleich ein direkter Angriff auf unsere demokratische Grundordnung und somit eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft. 

Elvira Noa, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde: „Wir sind dankbar für die klare Haltung und die Unterstützung des Senats. Die Sorgen, die wir heute als Jüdinnen und Juden äußern, sind jedoch mehr als nur unsere eigenen. Antisemitismus war schon immer ein Frühwarnsystem für den Zustand einer Gesellschaft. Die Angriffe, die uns heute gelten, zielen auf das Herz unserer gemeinsamen freien und pluralistischen Demokratie. Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens sind daher keine Partikularinteressen, sondern eine Investition in die Resilienz und die Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger Bremens. Wir stehen bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen.“ 

Die vollständige Erklärung als PDF (pdf, 113.5 KB).

Quelle: Senatspressestelle

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