„Jüdisches Leben muss sicher und sichtbar sein“
Senat und Jüdische Gemeinde reagieren auf antisemitische Tendenzen
Die Jüdische Gemeinde im Land Bremen und der Senat sind am 3. Juli 2025 zu einem Meinungsaustausch zusammengekommen. Zentrales Thema war die Situation – insbesondere die Sicherheit – von Jüdinnen und Juden im Land Bremen seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und der folgenden militärischen Auseinandersetzung in Gaza sowie aktuell mit Iran. Der Senat bekannte sich in dem Zusammenhang ausdrücklich zum Schutz jüdischer Personen und gegen jede Form antisemitischer Gewalttaten, Bedrohungen oder Anfeindungen. Wachsende antisemitische Tendenzen gefährden die Sicherheit von Jüdinnen und Juden. Sie sind zugleich ein direkter Angriff auf unsere demokratische Grundordnung und somit eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft.
Elvira Noa, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde: „Wir sind dankbar für die klare Haltung und die Unterstützung des Senats. Die Sorgen, die wir heute als Jüdinnen und Juden äußern, sind jedoch mehr als nur unsere eigenen. Antisemitismus war schon immer ein Frühwarnsystem für den Zustand einer Gesellschaft. Die Angriffe, die uns heute gelten, zielen auf das Herz unserer gemeinsamen freien und pluralistischen Demokratie. Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens sind daher keine Partikularinteressen, sondern eine Investition in die Resilienz und die Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger Bremens. Wir stehen bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen.“
Die vollständige Erklärung als PDF (pdf, 113.5 KB).
Quelle: Senatspressestelle