Stürmisches Herbstwochenende am Werdersee – Sonne, Wind und Wellen

Wochenend‘ und Sonnenschein am Werdersee in Huckelriede

Sturmtief „Herwart“ zog sich am Sonntagmorgen langsam zurück und die Sonne lud zu einem kurzen Spaziergang am Werdersee ein. Der Wind war aber noch stark genug, um den  Wellen im Werdersee kleine weiße Gischtkronen aufzusetzen. Das Wasser im Werdersee stand noch so hoch, dass die Ruderstege darunter verschwunden waren.

Deichschartkiosk am Werdersee © Foto: Jens Oppermann

Deichschartbrücke am Werdersee © Foto: Jens Oppermann

Deichschart am Werdersee © Foto: Jens Oppermann

 

Beteiligung blieb auf der Strecke – Friedhofserweiterungsgelände soll Gartenstadt werden – Senator und Investoren freuen sich, die Bürger fühlen sich getäuscht

Bausenator Lohse und die Investoren der Projektgesellschaft Gartenstadt Werdersee freuen sich, dass der Senat am 27. Juni 2017 beschlossen hat, den Bebauungsplan 2452 für die Gartenstadt Werdersee der Stadtbürgerschaft zur Beschlussfassung zuzuleiten. Noch Ende des Jahres 2017 soll mit dem Bau von 590 Wohneinheiten begonnen werden.

Als zu hoch und zu dicht gebaut beurteilen die Beiräte Neustadt und Obervieland das Vorhaben. Mit dem Begriff Gartenstadt verbinden sie, wie viele Bürgerinnen und Bürger, andere Vorstellungen. Anregungen, Wünsche und Bedenken der Bevölkerung und der Beiräte wurden von Anfang an nicht ernst genommen. Bei der Entscheidung über die Gestaltungsbeiträge für das Projekt wurden die Beiratsvertreter vor die Tür gesetzt. Der Bevölkerung wurde zwar auf mehreren Informationsveranstaltungen Gelegenheit gegeben sich zu Wort zu melden, die Entscheidung darüber, ob die Bürgervoten berücksichtigt wurden lag aber allein beim Bauressort.

Bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung wäre es gut gewesen, die Menschen in den betroffenen Stadtteilen von Anfang an und ernsthaft zu beteiligen. Diese Chance ist vertan worden. Erschreckend auch, dass die massive Kritik beider Beiräte am sogenannten Beteiligungsverfahren der Politik von der Verwaltung offenbar unterschlagen worden war. Auf einer Infoveranstaltung mit den Baudeputierten am 7. Juni jedenfalls schienen diese zum ersten Mal von der Kritik zu hören, was die Deputationsmitglieder aber nicht hinderte, dem Vorhaben am nächsten Tag zuzustimmen. Politik mit und für Bürgerinnen und Bürger sieht anders aus.

zur Initiative „Grüne Lunge Werdersee“

Beschluss des Beirates Neustadt vom 20.10.2016 zum „Bebauungsplan 2452 (Gartenstadt Werdersee)“

Beschluss des Beirates Neustadt zum Städtebaulichen Entwurf für den Bebauungsplan 2452 (Friedhofserweiterungsfläche Huckelriede / „Gartenstadt Werdersee“)vom 21.05.2014

zur Pressemitteilung des Bausenators

weitere Beiträge in diesem blog: vom 29. Oktober 2014vom 20. Oktober 2016

Gartenstadt Werdersee

Die SPD im Beirat Neustadt schlägt dem Beirat Neustadt vor, den Bebauungsplan für die Gartenstadt Werdersee abzulehnen. Zusammen mit B90/Die Grünen haben wir einen entsprechenden Antrag vorbereitet.

Der Beirat Neustadt unterstützt grundsätzlich das Bestreben des Bremer Bündnisses für Wohnen in dem Gebiet zwischen dem Friedhof Huckelriede und Fellendsweg (ehemalige Friedhofserweiterungsfläche) ein Wohngebiet zu entwickeln. Die Vorteile der Lage sind nachvollziehbar. Allerdings gibt es Aspekte der Planung, die vom Beirat Neustadt anders betrachtet und beurteilt werden. Als Beirat sehen wir unsere Aufgabe darin,einige grundsätzliche Entscheidungen, die mit dem Bebauungsplan 2452 planerisch getroffen werden, anzusprechen. Im Ergebnis kommen wir zu einer Ablehnung des Bebauungsplans 2452 in der vorgelegten Form. Weiterlesen

Bebauung der Friedhoferweiterungsfläche Huckelriede

Auf der Friedhoferweiterungsfläche soll ein neues Wohngebiet mit ca. 590 Wohneinheiten entwickelt werden. Der Beirat Neustadt hat den städtebaulichen Entwurf für die Bebauung abgelehnt. Die Öffentlichkeit wurde an der Bauleitplanung im Rahmen von Einwohnerversammlungen beteiligt. Für den Bausenator haben sich daraus keine Änderungen an den grundsätzlichen Planungszielen ergeben. Bedenken aus der Öffentlichkeit seien zum Teil in den Bebauungsplanentwurf eingearbeitet worden.

Der Beirat wird sich am 20. Oktober erneut mit der Bebauung der Friedhoferweiterungsfläche befassen.

Zirkusangebot am Deichschartkiosk

Sonntags – Spiele – Angebote

Jokes die Circusschule bietet allen Interessierten, aber besonders Kindern, Jugendlichen und deren Familien die Möglichkeit, verschiedene kulturelle Angebote wahrzunehmen, Circusdisziplinen spielerisch und mit Freude auszuprobieren. Dazu gibt es an jedem Sonntag von 14 bis 17 Uhr ein Spielangebot, oder ein Circus-Workshopangebot.

Quelle: Jokes die Circusschule

Walpurgis am Werdersee

Ruhig war es am Werdersee, kaum Menschen unterwegs und noch keine Musikbeschallung. Trotz des eher kühlen Wetters machte wir eine Fahrradtour, um den Sonnenuntergang über dem Werdersee bei einem Fläschchen Maibock zu genießen und so die Walpurgisnacht angemessen einzuläuten.

Werdersee © Jens Oppermann

Freiluftpartygesetz

Die Innendeputation hat die Regelungen für Freiluftpartys vereinfacht. Eine Anmeldung ist bis spätestens 24 Stunden vor der Veranstaltung möglich. Bis zu 300 Personen dürfen teilnehmen.

Grundsätzlich sollen Freiluftpartys auf öffentlichen Grünflächen möglich sein. Was bedeutet das für den Werdersee? Belastungen für Anwohner und Kleingärtner nehmen zu. Die SPD im Beirat Neustadt hält die Flächen am Werdersee daher nicht geeignet für die Genehmigung nach dem neuen Freiluftpartygesetz.

Die Stadtteilbeiräte haben nach dem Freiluftpartygesetz die Möglichkeit, ungeeignete Flächen von den neuen Regelungen auszunehmen. Für die Beiratssitzung am 21. April hat die SPD daher den Antrag gestellt, die Flächen am Werdersee von der vereinfachten Genehmigung auszunehmen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich beschlossen.

Freiluftpartygesetz

Beiratsbeschluss

Deichsicherheit hat Vorrang

Entlang des Deiches links der Weser in der Bremer Neustadt müssen aus Gründen der Deichsicherheit 16 Bäume gefällt werden. Diese Maßnahme soll kurzfristig im März 2016 stattfinden. 14 der zu fällenden Bäume befinden sich auf Höhe vom Martinshof zwischen Piepe und Städtischer Galerie am Buntentor. Diese Fläche fällt in die Zuständigkeit des Umweltbetriebes Bremen. Zwei weitere Bäume, die gefällt werden müssen, stehen in der Nähe des historischen Deichscharts am Buntentorsteinweg; sie stehen auf städtischen Grund.

 

Grundsätzlich stellen Bäume eine Gefährdung für Deiche dar: infolge von Hochwasser und schweren Stürmen können deren Wurzeln freigelegt werden, Erosionen der Böschungen außen- sowie binnendeichs sind dann die häufigsten Folgen. Schlimmstenfalls können Bäume durch Windwurf entwurzeln, hierdurch entstehen dann Wurzelkrater im Deich. Die Wurzelkrater wiederum beeinträchtigen die Standsicherheit der Deichanlagen erheblich. Deichbrüche sind dann häufig die Folgen.

zur Pressemeldung
Neue Stadtqualitäten am Deich links der Weser – Bürgerbeteiligung bringt frische Ideen ein
Inhalte der Konzept-Werkstatt werden am 16.03.2016 in der Schule am Leibnizplatz erörtert.

zur Pressemeldung

Neustädter Deich-Charta – Entwurf – (pdf, 251.9 KB)

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