Ein Kicker für geflüchtete Jugendliche im Sonnenhaus

Die Jugendlichen im Sonnenhaus der AWO wünschen sich seit längerem einen stabilen Kicker für die Freizeitgestaltung. Der alte Kicker wurde intensiv genutzt und konnte den Belastungen durch 21 Jugendliche nicht standhalten. Für eine stabile Variante beantragte die AWO Globalmittel des Beirats. Leider waren nicht alle Parteien im Beirat bereit, die Freizeitgestaltung der Jugendlichen finanziell zu unterstützen.

Die SPD im Beirat Neustadt setzte sich erfolgreich dafür ein, die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen zu unterstützen. Nach kontroverser Diskussion entschied die Mehrheit des Beirats dieses herausragende Projekt im Stadtteil auch weiterhin zu unterstützen.

Das Sonnenhaus der AWO bietet 21 Plätze für unbegleitete minderjährige männliche Jugendliche mit Fluchterfahrung.

Kostenloses Lern- und Arbeitsmaterial zur Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“

Vom 16. September bis zum 18. November richtet das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane eine große Citizen-Science-Aktion aus, bei der Schulklassen und Jugendgruppen zu Forscherteams werden. Das Aktionsheft sowie Lern- und Arbeitsmaterial können ab sofort bestellt werden.

Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren sind bei der Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ dazu aufgerufen, Plastikproben in und an deutschen Flüssen und Küstenabschnitten zu sammeln. Damit leisten sie einen großen Beitrag für die Wissenschaft: Die bundesweit erhobenen Daten werden von den Jugendlichen in eine digitale Deutschlandkarte eingetragen und anschließend durch ein Forscherteam wissenschaftlich ausgewertet. Unter allen Projektgruppen werden Sachpreise verlost.

Ab sofort können Schulen und Fachkräfte im pädagogischen Bereich das kostenfreie Aktionsheft sowie Lern- und Arbeitsmaterial bestellen. Es wurde von Wissenschaftlerinnen und Pädagogen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eigens für die Aktion „Plastikpiraten“ konzipiert und behandelt zentrale Themen rund um unsere Meere und Ozeane. Das Lern- und Arbeitsmaterial kann über den Aktionszeitraum hinaus eingesetzt werden, eignet sich unterrichtsbegleitend für jede Schulform sowie die außerschulische Bildungsarbeit und kann für Unterrichtseinheiten in Fächern wie Biologie, Geografie, Chemie und Sozialkunde genutzt werden.

Weitere Informationen zur Aktion
Bestellformular für das Aktionsmaterial (PDF, 475 KB)

Quelle: Jugendhilfeportal

Jugendverbände gegen Rechtspopulismus

Der Hauptausschuss des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) hat Anfang September die Position „Rechtspopulist_innen entgegentreten – zum Umgang der Jugendverbände und –ringe mit der AfD“ beschlossen. Darin macht der Zusammenschluss der Jugendverbände klar, warum er in keiner Weise mit der AfD zusammenarbeiten wird.

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) positioniert sich anlässlich der Wahlergebnisse der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) und der von ihr vertretenen Inhalte zum allgemeinen Umgang mit der Partei seitens der Jugendverbände und -ringe.

Der DBJR ermutigt seine Mitgliedsorganisationen, sich als wichtiger Teil der Zivilgesellschaft aktiv und offen gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtspopulismus zu positionieren, sich mit ihrer Stimme an Kundgebungen und Demonstrationen zu beteiligen und hebt die Bedeutung von politischer Bildung und anderen Maßnahmen der Verbände und Jugendringe
als unerlässliche Bestandteile der demokratischen Arbeit hervor.

„Die im DBJR zusammengeschlossenen Jugendverbände und -ringe treten für Demokratie, Sozial-und Rechtsstaatlichkeit sowie unveräußerliche Menschenrechte ein.“ heißt es in dem Positionspapier. Und weiter: „Der DBJR steht für Gleichberechtigung aller Geschlechter, Inklusion, ein friedliches Miteinander der Religionen, soziale Rechte und Gerechtigkeit, Umweltschutz, ein demokratisches und soziales Europa, Frieden sowie eine solidarische Gesellschaft.“

Quelle: Jugendhilfeportal

Toolbox „OPIN“ unterstützt E-Partizipationsprojekte mit Jugendlichen

OPIN kombiniert eine mehrsprachige Online-Plattform mit einer App und stellt umfassende Informationen für Initiatoren von Beteiligungsprojekten zur Verfügung. Zudem ist “OPIN” auf die Integration von Online- und Offline- Elementen von Partizipationsprozessen spezialisiert. Die benutzerfreundlichen Funktionen der Toolbox helfen dabei, Ideensammlungsprozesse zu strukturieren und ermöglichen es gemeinsam an Positionspapieren zu arbeiten. Mit einer Umfrage-App bietet „OPIN“ außerdem schnelle Abstimmungen innerhalb einer bestimmten Region – passgenau auf die mobile Internetnutzung von Digital Natives zugeschnitten.

Die Online-Plattform OPIN bietet zahlreiche Möglichkeiten, E-Partizipationsprojekte zu initiieren. Zum Beispiel: In einer Gemeinde soll ein Ort entstehen, an dem sich Jugendliche in ihrer Freizeit aufhalten können. Statt hinter verschlossenen Türen darüber zu entscheiden, startet die Stadtverwaltung ein Beteiligungsprojekt, das Jugendliche in den Ideensammlungs- und Entscheidungsprozess einbindet. “OPIN”s Funktionen “idea collection” und “mobile polling” können dabei helfen.

Quelle: Jugendhilfeportal

weitere Informationen über OPIN

jugend.beteiligen.jetzt – für die Praxis digitaler Partizipation

Wie lässt sich gesellschaftliche und politische Teilhabe von Jugendlichen durch digitale Partizipation fördern? Was sind dafür wirksame Methoden und Werkzeuge? Was brauchen politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Kommunen, Träger der Jugendhilfe oder Jugendinitiativen für digitale Jugendbeteiligung? Das Projekt jugend.beteiligen.jetzt stellt Erfahrungen und Tools gebündelt auf einer Online-Plattform zur Verfügung.

Das Projekt bietet Unterstützung durch Know-how, Tools sowie Qualifizierung. Es zeigt gute Beispiele und verlinkt ausgewählte Jugendbeteiligungsprojekte. So entsteht ein stetig wachsendes und vielfältiges Netzwerk für digitale Jugendbeteiligung als Beitrag zu einer jugendgerechten Gesellschaft.

Laufende Informationen zum Projekt gibt es hier:
https://www.facebook.com/Jugendbeteiligung.de
https://twitter.com/jugendbeteiligt

Die Projekt-Plattform wird ab Herbst 2016 online sein unter www.jugend.beteiligen.jetzt


Quellen: Jugendhilfeportal,  Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft


Mehr Geld für die Offene Jugendarbeit

SPD

Erhöhung um 600.000 Euro

Bereits im Eckwertvorschlag des Senats war eine Erhöhung des Budgets für die Offene Jugendarbeit um insgesamt 798.500 Euro vorgesehen (260.500 Euro im Jahr 2016 und 538.000 Euro im Jahr 2017). Mit der Aufstockung der Stadtteilbudgets erhalten alle Stadtteile 8,8 Prozent mehr als im Jahr 2014. Für die Offene Jugendarbeit stehen den Stadtteilen somit im Jahr 2016 insgesamt 7,174 Mio. Euro zur Verfügung, im Jahr 2017 werden es 7,65 Mio. Euro sein. Insgesamt stehen für die Offene Jugendarbeit mit den Haushaltsbeschlüssen gegenüber 2014 13,9 Prozent mehr an Mitteln zur Verfügung.

Der Jugendhilfeausschuss hat am 4. August 2016 einem Vorschlag der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport zur Verteilung von weiteren 600.000 Euro für die offene Jugendarbeit zugestimmt. Beschlossen wurde eine gleichmäßige Erhöhung aller Stadtteilbudgets. Die zusätzlichen Mittel können ab sofort von den zuständigen Controllingausschüssen in den Stadtteilen eingesetzt werden.


Quelle: Senatspressestelle


Beschluss des Beirates Neustadt vom 18. Februar 2016 umgesetzt:

Stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung angemessen finanzieren

Der Beirat Neustadt fordert die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport sowie die Bürgerschaft auf, die Mittel für die stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung im Jahr 2016 um 10% zu erhöhen und ab dem Jahr 2017 mindestens eine jährliche Erhöhung dieser Mittel entsprechend der Entwicklung des Lebenshaltungsindexes vorzusehen.


Dick durch die EM?! – Fragwürdige Werbe-Aktion von Ferrero zur Fußball- Europameisterschaft

Mehr als 86.150 Kilokalorien für einen Fußball

Der Süßwarenfabrikant Ferrero hat anlässlich der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft eine Aktion gestartet, die den Kauf sehr großer Mengen von Nutella, Duplo und co. mit Prämien belohnt. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Bremen handelt der Hersteller unverantwortlich.

Ein Fußball „kostet“ 35 Nutella-Gläser
Ein Beispiel: Für den Fußball werden 70 Punkte benötigt. Rechnet man diese Punktzahl auf Nutellagläser um, ergibt sich folgende Aufstellung:

Ein Glas Nutella (450 Gramm) liefert zwei Punkte, also müssen 35 Gläser oder 15,75 Kilogramm Nutella gekauft werden. Addiert man deren Zucker- und Fettgehalte, kommt man insgesamt auf knapp neun Kilogramm Zucker, gut fünf Kilogramm Fett – und mehr als 86.150 Kilokalorien.

Foto von der Seite der Verbraucherzentrale Bremen

 

Aus Sicht der Verbraucherzentrale handelt der Süßwarenhersteller unverantwortlich. Fachleute warnen seit Jahren vor zunehmendem Übergewicht bei Kindern. In Deutschland gilt jedes siebte Kind als zu dick – Tendenz steigend.

Quelle: Presseinfo der Verbraucherzentrale ansehen

Positive Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche gestalten – mehr Geld für die Jugendförderung

SPD

Beschluss vom 18. Februar 2016

 

Der Beirat Neustadt fordert die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen,
Integration und Sport sowie die Bürgerschaft auf, die Mittel für die
stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung im Jahr 2016 um 10% zu erhöhen und
ab dem Jahr 2017 eine jährliche Erhöhung dieser Mittel entsprechend der
Entwicklung des Lebenshaltungsindexes vorzusehen.

Begründung:
Mit dem beschlossenen Rahmenkonzept für die offene Jugendarbeit (OJA) in der
Stadtgemeinde Bremen wurden neue und zusätzliche Aufgaben für die
Jugendförderung festgelegt. Damit diese Aufgaben nicht zu Lasten bestehender
Förderung gehen, ist eine Erhöhung der entsprechenden Mittel erforderlich.
Die bisherige Förderung der Angebote der stadtteilbezogenen Kinder- und
Jugendarbeit ist seit Jahren nicht auskömmlich. Tarifsteigerungen und allgemeine
Kostensteigerungen führen zu einer latenten Kürzung der Mittel für die
stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung.
Das SGB VIII formuliert eine Förderverpflichtung für die Angebote der Kinder-
und Jugendförderung. Dieser gesetzlichen Verpflichtung wird der Haushaltsgesetzgeber mit der aktuellen Mittelausstattung nicht gerecht. Der gesetzliche Auftrag der Jugendhilfe, positive Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche zu gestalten, verpflichtet den Haushaltsgesetzgeber, die entsprechenden Mittel bereit zu stellen.

10% mehr für die Jugendförderung

SPD

Der Parteitag des Unterbezirks Bremen Stadt der SPD hat heute gefordert, die Mittel für die Jugendförderung in den Stadtteilen im nächsten Jahr um 10% zu erhöhen. Auch in den folgenden Jahren sollen die Mittel entsprechend des Lebenshaltungsindexes erhöht werden.

Jetzt ist die Bürgerschaft gefordert, bei der Haushaltaufstellung die entsprechenden Mittel bereit zu stellen. Die Stadtteile sind gespannt, ob das gelingen wird.

In der Neustadt brauchen wir dringend diese Erhöhung, um die Jugendangebote im Hohentor und in Huckelriede zu entwickeln und auszubauen.

Jung und radikal – Politische Gewalt im Jugendalter


Besonders Jugendliche in Deutschland schließen sich islamistischen, rechtsradikalen oder militanten linken Organisationen an. Was treibt sie an? Wie können Politik und Gesellschaft dieser Radikalisierung begegnen? Diesen und anderen aktuellen Fragen geht die neue Ausgabe von DJI Impulse nach. Unter dem Titel „Jung und radikal. Politische Gewalt im Jugendalter“ präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DJIs und anderer renommierter Forschungsinstitute aktuelle Erkenntnisse zum Thema Radikalisierung.

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