Beiträge zum Thema Stadtentwicklung Huckelriede
bauliche und soziale Entwicklung Huckelriedes

Gedenktafel für „Rotes Haus“ am Buntentorsteinweg enthüllt

Die Stele am „Roten Haus“ ist die zweite Stele, die der Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ an zeithistorischen Orten aufstellt, um Anwohnerinnen und Anwohner zu ermutigen, sich mit der NS-Geschichte auseinander zu setzen. Die erste Stele ist am 30. Januar dieses Jahres zusammen mit einem Gedenkstein für das Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme am Dammacker in Huckelriede aufgestellt worden.

Als Redner zugesagt haben der bekannte Bremer Rechtsanwalt Heinrich Hannover und der Sprecher des Beirats Neustadt, Jens Oppermann.

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Das Haus gehörte ab 1924 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), wurde nach der Machtübernahme durch die Nazis beschlagnahmt und als Folterstätte missbraucht.

IMG_4656In den 1920ern wurde das Haus wegen seiner großen roten Fahne, der Transparente und Plakate an der Fassade von der Bevölkerung als „Rotes Haus“ bezeichnet. Nachdem die Polizei im Frühjahr 1933 das Haus beschlagnahmt und es an die SA übergeben hatte, nutzte diese es als Folterstätte insbesondere für ihre kommunistischen Gegner, die sie in ihrem eigenen Haus demütigen wollten. Von diesem Haus aus startete die SA in der Reichspogromnacht 1938 auch ihre Jagd auf jüdische Bürgerinnen und Bürger in der Neustadt. In dieser Nacht ermordeten sie Heinrich Rosenblum und Selma Zwienicki.

Quelle: Senatspressestelle

Weitere Informationen zum „Roten Haus“

 

Besuch bei Herrn Gauck in Berlin

Mehr als 700 Verantwortliche aus Kommunen in ganz Deutschland waren zum Geburtstag des Grundgesetzes eingeladen. Mit dieser Einladung würdigte der Bundespräsident das Engagement von Kommunalpolitikern, die sich täglich für ein lebendiges Gemeinwesen und demokratische Teilhabe einsetzen.

Aus der Stadt Bremen waren die 22 Beiratssprecher_innen nach Berlin eingeladen. Schnell hatten sie sich zur parteiübergreifenden „Bremer Delegation“ zusammengefunden und genossen bei herrlichem Sommerwetter den Empfang im Schloss Bellevue.

In einer Rede im Berlin Congress Center sprach der Bundespräsident über die zentrale Bedeutung der Kommunen für eine lebendige Demokratie. Er widmete sich darin der Frage, mit welchen Spannungen und Sorgen Kommunalpolitik derzeit konfrontiert ist und was die Kommunen bei der Bewältigung aktueller politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen leisten und leisten können.


Sie tragen Verantwortung für das Kleine und Kleinräumige, und alle zusammen sind Sie damit zugleich unverzichtbar für das große Ganze, für die demokratische Gestalt unseres Landes. Sie sind es, die vor Ort umsetzen, was in Bund und Ländern entschieden wird – was oft großer Anstrengung bedarf, wie jüngst in der Flüchtlingspolitik. Sie sorgen nicht nur für eine menschenwürdige Unterbringung, Sie werben auch um Akzeptanz und stärken den Zusammenhalt, wo er verloren zu gehen droht.
Quelle: Rede des Bundespräsidenten beim Empfang zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2016

 


Aufstellung für das Gruppenfoto beim Bundespräsidenten

Eine besonderes Ereignis war das Gruppenfoto mit über 700 Menschen. Per Megaphon wurden alle auf ihre Plätze dirigiert. Neben den von hohen Leitern aus tätigen Fotografen schwirrte eine Drohne  für weitere Fotoaufnahmen über Schloss Bellevue.

weitere Fotos

Deichamtswahl 2016

Der Bremische Deichverband am linken Weserufer ist als Wasser- und Bodenverband eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. In ihm sind die Grundstückseigentümer/-innen und Erbbauberechtigten zusammengeschlossen, die im Stadtgebiet links der Weser (also neustadtseitig) Grundeigentum und Vorteil von der Verbandsarbeit (Sturmflut- und Hochwasserschutz, Abführung des Niederschlagswassers) haben.

Alle fünf Jahre wählen die beitragspflichtigen Verbandsmitglieder eine Vertretung, die die traditionelle Bezeichnung “Deichamt” trägt.

 Das Deichamt ist das wichtigste Verbandsorgan: es berät und beschließt über die grundlegenden Verbandsangelegenheiten, setzt den Haushaltsplan fest, beschliesst über die Höhe der Beitragssätze, wählt den Vorstand und Unterausschüsse und überwacht diese.

Wahlberechtigt sind alle Grundeigentümer, die beitragspflichtig zum Verband sind. Soweit zusammen mit Ihrem Grundsteuerbescheid auch der Verbandsbeitrag festgesetzt ist, ist das Wahlrecht gegeben.

 Eine hohe Wahlbeteiligung ist wichtig für eine gute Legitimation der Mitgliedervertreter – bitte nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr.

Liste „Für sichere Deiche“

unsere Kandidat_innen

Jens Oppermann

Ergebnisse der Deichamtswahl 2016

Deichsicherheit hat Vorrang

Entlang des Deiches links der Weser in der Bremer Neustadt müssen aus Gründen der Deichsicherheit 16 Bäume gefällt werden. Diese Maßnahme soll kurzfristig im März 2016 stattfinden. 14 der zu fällenden Bäume befinden sich auf Höhe vom Martinshof zwischen Piepe und Städtischer Galerie am Buntentor. Diese Fläche fällt in die Zuständigkeit des Umweltbetriebes Bremen. Zwei weitere Bäume, die gefällt werden müssen, stehen in der Nähe des historischen Deichscharts am Buntentorsteinweg; sie stehen auf städtischen Grund.

 

Grundsätzlich stellen Bäume eine Gefährdung für Deiche dar: infolge von Hochwasser und schweren Stürmen können deren Wurzeln freigelegt werden, Erosionen der Böschungen außen- sowie binnendeichs sind dann die häufigsten Folgen. Schlimmstenfalls können Bäume durch Windwurf entwurzeln, hierdurch entstehen dann Wurzelkrater im Deich. Die Wurzelkrater wiederum beeinträchtigen die Standsicherheit der Deichanlagen erheblich. Deichbrüche sind dann häufig die Folgen.

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Neue Stadtqualitäten am Deich links der Weser – Bürgerbeteiligung bringt frische Ideen ein
Inhalte der Konzept-Werkstatt werden am 16.03.2016 in der Schule am Leibnizplatz erörtert.

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Neustädter Deich-Charta – Entwurf – (pdf, 251.9 KB)

Claudia Bogedan zu Besuch in der Kita Kornstraße

Foto: Pressestelle Senatorin für Kinder und Bildung

Wie die Arbeit mit dem Materialkoffer zur Sprachbildung funktioniert, darüber informierte sich Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, im Kinder- und Familienzentrum Kornstraße. Während Kitaleiterin Andrea Stiepani und ihre Stellvertreterin Simone Eggers zunächst die Strukturen und den Alltag in der Kita schilderten, bereiteten sich die Kinder eifrig auf den Besuch vor.

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Bürgermeisterin Karoline Linnert auf Stadtteilbesuch in der Neustadt

Quartierszentrum Huckelriede

Bei der Besichtigung der Baustelle informierte Thomas Bretschneider vom Martinsclub die Bürgermeisterin über Einzelheiten der künftigen Nutzung. Der Martinsclub übernimmt die ambulante Betreuung der behinderten Menschen in ihren neuen Wohnungen. Außerdem wird er drei Veranstaltungsräume mit Leben füllen und das Restaurant betreiben.

Foto: Pressereferat, Senatorin für Finanzen

„In diesem Haus werden die unterschiedlichsten Angebote gemacht, für Alt und Jung, Menschen mit und ohne Behinderungen, aus dem Stadtteil und anderen Bremer Ortsteilen. Es wird ein Ort der Begegnung. Das Essen wird dabei eine große Rolle spielen. Das Restaurant wird ein Integrationsbetrieb. Zusammen mit der Köchin Luka Lübke haben wir ein Konzept für Küche und Service ausgearbeitet, bei der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen arbeiten werden. Es wird Bio-Essen geben, einen preiswerten Mittagstisch und der Kindergarten wird mit versorgt. Abends werden auch Gourmet-Menüs angeboten. Ein Treffpunkt für alle Anwohner. “

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Positive Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche gestalten – mehr Geld für die Jugendförderung

SPD

Beschluss vom 18. Februar 2016

 

Der Beirat Neustadt fordert die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen,
Integration und Sport sowie die Bürgerschaft auf, die Mittel für die
stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung im Jahr 2016 um 10% zu erhöhen und
ab dem Jahr 2017 eine jährliche Erhöhung dieser Mittel entsprechend der
Entwicklung des Lebenshaltungsindexes vorzusehen.

Begründung:
Mit dem beschlossenen Rahmenkonzept für die offene Jugendarbeit (OJA) in der
Stadtgemeinde Bremen wurden neue und zusätzliche Aufgaben für die
Jugendförderung festgelegt. Damit diese Aufgaben nicht zu Lasten bestehender
Förderung gehen, ist eine Erhöhung der entsprechenden Mittel erforderlich.
Die bisherige Förderung der Angebote der stadtteilbezogenen Kinder- und
Jugendarbeit ist seit Jahren nicht auskömmlich. Tarifsteigerungen und allgemeine
Kostensteigerungen führen zu einer latenten Kürzung der Mittel für die
stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung.
Das SGB VIII formuliert eine Förderverpflichtung für die Angebote der Kinder-
und Jugendförderung. Dieser gesetzlichen Verpflichtung wird der Haushaltsgesetzgeber mit der aktuellen Mittelausstattung nicht gerecht. Der gesetzliche Auftrag der Jugendhilfe, positive Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendliche zu gestalten, verpflichtet den Haushaltsgesetzgeber, die entsprechenden Mittel bereit zu stellen.

City- und Stadtteilmarketing wird fortgesetzt

Ortsamt Neustadt/Woltmershausen

Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat am 2. Dezember der Finanzierung der Stadtteilinitiativen für die nächsten zwei Jahre zugestimmt. Für die Neustadt bedeutet dass, wir können weiter mit der tatkräftigen Unterstützung von Frau Dietze rechnen und mit ihrer Hilfe wichtige Impulse für die Stadtteilentwicklung setzen. Ein wichtiges Projekt für die kommenden zwei Jahre ist dabei die Unterstützung des vom Beirat ins Leben gerufenen Netzwerks „Ankommen in der Neustadt“.

Das neue Stadtteilmanagement konnte das Netzwerk bestehend aus Bewohnerinnen und Bewohnern, Einzelhändlern und Institutionen ausbauen. Parallel hat eine Neuausrichtung stattgefunden, die zum Beispiel unter dem Schwerpunkt ‚Ankommen in der Neustadt‘ die Integration von Flüchtlingen verbessern will. Der Verein WIR Neustadt Bremen erhält für seine Arbeit im nächsten Jahr 80.000 Euro.
Quelle: Senatspressestelle

Ein besonderer Dank geht an die Stadtteilmanagerin, die mit ihrer hervorragenden Arbeit die Voraussetzungen für diese Entscheidung der Wirtschaftsdeputation geschaffen hat.
„Eine tolle Chance für die Neustadt zum neudenken, neuentdecken, neugenießen und neuerleben!“, kommentierte Frau Dietze den Deputationsbeschluss.

Der Beirat Neustadt zeigte sich von diesem Neubeginn beeindruckt. In seiner Sitzung am 17.09.2015 hat er daher einstimmig den Beschluss gefasst und „bittet den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, die Finanzierung des Stadtteilmanagements Neustadt in der Person von Frau Dietze auch zukünftig zu gewährleisten.“
Quelle: Deputationsvorlage

Der Beirat Neustadt freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Dietze.

10% mehr für die Jugendförderung

SPD

Der Parteitag des Unterbezirks Bremen Stadt der SPD hat heute gefordert, die Mittel für die Jugendförderung in den Stadtteilen im nächsten Jahr um 10% zu erhöhen. Auch in den folgenden Jahren sollen die Mittel entsprechend des Lebenshaltungsindexes erhöht werden.

Jetzt ist die Bürgerschaft gefordert, bei der Haushaltaufstellung die entsprechenden Mittel bereit zu stellen. Die Stadtteile sind gespannt, ob das gelingen wird.

In der Neustadt brauchen wir dringend diese Erhöhung, um die Jugendangebote im Hohentor und in Huckelriede zu entwickeln und auszubauen.

Tempo 30 im Buntentorsteinweg

Senator Lohse begrüßt ausdrücklich einen einstimmigen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz zur „Verbesserung des Miteinanders von Mensch und Verkehr“. Dieser sieht eine Erleichterung bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen zum Lärmschutz und aus Sicherheitsgründen vor. Zudem haben sich die Verkehrsminister dafür ausgesprochen, Tempo 30 vor allgemeinbildenden Schulen, vor Kindertagesstätten und vor Alten- sowie Pflegeheimen einzuführen, „da dort eine besondere Gefahrenlage besteht“. weiterlesen…

Dann kann ja endlich Tempo 30 im Buntentorsteinweg kommen!
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Entwurf des Hochwasserrisikomanagement-Plans und des Umweltberichtes veröffentlicht


Hochwässer und Sturmfluten machen nicht an Landesgrenzen halt. Daher haben alle an der Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGG Weser) beteiligten Bundesländer gemeinsam den nun vorliegenden Entwurf zum Hochwasserrisikomanagement-Plan und den zugehörigen Umweltbericht erarbeitet.

Rund 86 Prozent des Landes Bremen sind potentiell durch Hochwasser gefährdet. Innerhalb dieser Gebiete leben rund 515.000 Menschen. Daher ist der Schutz vor Hochwasser von je her eine existentielle Aufgabe Bremens.
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SPD Programm für die Arbeit im Beirat Neustadt

Die SPD-Fraktion im Beirat Neustadt hat auf ihrer Klausur im Rosencafé der Begegnungsstätte Thedinghauserstraße die Themenschwerpunkte für die Arbeit im Beirat Neustadt diskutiert.

Vier Stunden lang haben wir angeregt zu den Themenblöcken Soziales, Bildung und Kultur, Bau, Umwelt und Verkehr sowie Bürgerbeteiligung diskutiert.

Wir wollen die Bürgerbeteiligung im Stadtteil so organisieren, dass auch die Menschen angesprochen werden, die sich bislang wenig für Stadtteilpolitik interessieren.
Bei der Stadtentwicklung sollen insbesondere soziale Aspekte zum Tragen kommen. Wie wollen die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Neustadt weiter verbessern.
Für die Kindertagesbetreuung muss das Platzangebot in den nächsten Jahren erheblich erweitert werden. Ähnliches gilt auch für die Schulen in der Neustadt.
Die Freizeitangebote für Jugendliche im Hohentor und in Huckelriede sollen ausgebaut werden. Wir fordern eine Gesamtkonzeption für die Jugendarbeit in der Neustadt und eine Aufstockung des Stadtteilbudgets Jugendförderung

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